Das Prinzip der Einflussnahme und Unternehmenspolitik: Bitte offen und ehrlich

Soziale Initiativen und wirtschaftliche Bereicherung sind nicht vereinbar. Wenn wirtschaftliche Bereicherung durch Einsichtnahme in die Satzung ausgeschlossen ist, sollte überhaupt erst von einer sozialen Initiative gesprochen werden. Dann ist jener wirtschaftlichen Bereicherung unter dem Deckmantel sozialer Wohltätigkeit ein Ende bereitet. Die in der Satzung festgehaltene Unternehmenspolitik einer sozialen Initiative ist u.a. dann relevant, wenn eine Initiative als Anteilnehmer an Unternehmen auftritt. 

 

In diesem Fall werden vom Anteilnehmer an Unternehmen und Tochterunternehmen wirtschaftliche Einflüsse gesichert. Das Prinzip der Einflussnahme ist dann effektiv, wenn eigener Einfluss grundlegend in der Satzung des neuen Unternehmens festgeschrieben wird. Jenseits vom demokratischen Selbstverständnis eines Unternehmens sichert 50-prozentiges Mitspracherecht Einfluss bis in alle Zukunft. Die gezielte Einflussnahme durch die gesicherte Teilhabe an anderen Unternehmen ist mehr als lediglich ein Fuß in der Tür. Wenn die vermeintlich soziale Initiative die Einsichtnahme in die eigene Satzung verwehrt, liegt es an Menschen, dies und ihre Anliegen öffentlich zu thematisieren.

 

Ganzheitliches Verstehen legt nahe, dass derartige Einflussnahmen zur Kontrolle neuer Initiativen nicht einmal notwendig sind. Beim Aufbau neuer sozialer Initiativen gibt es keine guten Gründe für derartige Abhängigkeiten und weitreichenden Folgen. Stattdessen belegt eine soziale Initiative im eigenen Interesse durch Einblick in die Satzungen, dass ihrerseits keine wirtschaftlichen Interessen vorliegen.