Risikokapitalanlagen, Spekulationsgeschäfte und Geschäftsführung / Spezielle Kritikpunkte

Allgemein werden Risiko- und Spekulationsgeschäfte diskutiert. Oft wird als konkretes Beispiel die jüngste Wirtschaftskrise aufgeführt, demzufolge die Allgemeinheit für die wirtschaftlichen Schäden von Risikokapitalanlagen und Spekulationsgeschäften aufkam. Das tatsächliche Risiko durch allgemeine Gelder abgesichert. Eine Absage an derartige Praktiken verhindert, dass es überhaupt zur Übernahme von Verantwortung durch die Unternehmensführung kommt. Nutznießer von derartigen Geschäften sind in erster Linie jene Wenigen, während sich zudem die Kluft zwischen diesen und den Angestellten vergrößert. Werden im Allgemeinen und im Interesse des Unternehmens Risiko und Spekulationsgeschäfte eingestellt, ist auch der Abbau von Belastung eine Nebenfolge.  

 

Bis in die Gegenwart hinein ist die Tätigkeit von führenden Unternehmern und Managern nicht Teil des allgemeinen Qualitätsmanagements und entzieht sich der Möglichkeit allgemeiner Einsichtnahme. Insgesamt stellt die Tätigkeit von Unternehmern, wie auch die Arbeitsbedingungen der Angestellten einen blinden Flecken auf der ansonsten weitestgehend  transparenten Karte des Unternehmens dar. Wenn diese im Sinne des Unternehmens tatsächlich erstmals ins Zentrum des allgemeinen Interesses gerückt wird, bieten sich vielfältige, sinnvolle Veränderungen an. 

Werden allgemeine Einflussmöglichkeiten und zukünftige Gestaltung eines Unternehmens entsprechend umgesetzt, finden auch der Einfluss weniger Einzelner und ebenso entsprechende Gehälter Grenzen.  

 

Auch wird sich zeigen, dass die betriebswirtschaftliche Tätigkeit im Gesamtunternehmen eine unter vielen anderen Tätigkeiten ist. Entsprechend den tatsächlichen Tätigkeiten fällt diesen nunmehr Angestellten im Gestaltungsprozess eine informierende und verwaltende, insgesamt zuspielende Arbeit zu. Weitreichende Entscheidungen müssen nicht weiterhin unzugänglich „im stillen Kämmerlein“ getroffen werden. Dabei spielt ethisch-moralische Verträglichkeit eine bedeutende Rolle, ohne zugleich Inhalt allgemeiner juristischer Regelungen und Vorschriften zu sein. Während das Ungleichgewicht nicht weiter bedient wird, steht vielmehr das Team im Einklang mit natürlichen menschlichen Anliegen. Viele gute Gründe legen es nahe, jegliche Entscheidungen und Entscheidungsprozesse als gemeinsame Aufgabe zu verstehen. Gewinnmaximierung mit einhergehenden quantitativen Zielen gehören der Vergangenheit an. Im Zentrum jeglichen Qualitätsmanagements und der Unternehmensplanung stehen die Qualität des Produktes und die Gestaltung des Unternehmens.